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| Kritik von libro-fantastico.de Irre Nach etwas - sagen wir - ungewöhnlichen Ereignissen in ihrem Haus wird Carla von ihren erwachsenen Kindern gezwungen, sich in einer psychiatrischen Klinik zu „erholen“. Dort freundet sie sich mit Paul an, der zum Zeitvertreib die Lebensgeschichten der anderen Patienten erzählt. Immer an Pauls Seite sitzt Ellen, die nie etwas sagt und immer nur lächelt. Warum sie in der geschlossenen Abteilung ist, enthüllt Paul Stück für Stück: Sie lebte in gesichertem Wohlstand, aber ihre Ehe erfüllte nicht ihre Hoffnungen und eine unerwartete Entdeckung brachte eine Lawine ins Rollen, die in dieser Klinik endet. Als Gegenleistung für Pauls skurrile Episoden muss Carla den Hintergrund ihres Aufenthalts erklären und es zeigt sich, dass die exzessive Leidenschaft für das Weihnachtsfest, welche die alte Dame hegt, weit über die Kategorie „schrullig“ hinausgeht. Merkwürdige (im wahrsten Sinne des Wortes) Figuren in einer kuriosen Erzählsituation: Erika Kroell positioniert sich mit ihrem neuen Krimi fern ab der ausgetretenen Pfade. Während die Geschichte zu Beginn noch spaßig daherkommt, entwickelt sie bald einen Sog, der Sie das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Es beschleicht eine/n das starke Gefühl, dass sich da etwas Schlimmes anbahnt und dass die eine oder andere Person zu ganz abscheulichen Taten fähig ist. Bleibt noch die sprachliche Gestaltungskraft von Erika Kroell zu erwähnen: Spannende Handlungsführung in niveauvoller Umsetzung - das ist gutes Krimihandwerk!
Rezension "Irre" von Caren Löwner auf www.deutsche-krimi-autoren.de Die Autorin Erika Kroell hat einen sehr interessanten und vielschichtigen Krimi geschrieben, der sich sehr eng auf einen Ort konzentriert. Vom ersten bis zum letzten Moment befindet sich der Leser im Sanatorium (Irrenhaus) und reale Orte ergeben sich nur aus den Erzählungen der beiden Hauptprotagonisten. Sie scheinen die einzigen "normalen" Patienten zu sein, denn alle Gedanken und Stories sind nachvollziehbar und vollkommen klar. Doch die Autorin spielt nicht nur mit ihren Protagonisten, sondern auch mit dem Leser. Kleinen Begebenheiten am Rande, völlig unscheinbar, bringen den Leser immer wieder zurück ins Irrenhaus. Sie können es nicht verlassen, sondern sich nur mit Hilfe der Geschichten von Paul und Carla noch ein Bild von der Außenwelt machen. Und diese beiden Geschichten haben es in sich. Es fängt so harmlos an, doch der schöne Plauderton bekommt schon bald den Beigeschmack von "Mord". Fazit: Ein toller Plot an einem erstaunlichen Ort. Empfehlenswert!
Online-Rezension zu „Dunkle Schwestern“
Zunächst
war ich ein wenig irritiert, wie beherzt die Kinder nach dem
Verschwinden des Vaters reagierten, aber Erika Kroell löste das gut,
indem sie der Ältesten, Tess mit 16, eine gewisse Reife in ihre Rolle
legt.
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Pressestimmen zu: Fürchte Deinen Nächsten... Roman, ISBN: 3-89801-107-0 |
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