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Pressestimmen zu:

NEBELKIND

oder: Das Tarot des Todes

Roman, ISBN: 3-930376-26-1

Rheinzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler, 16.10.2002:

Nebelkind entführt in eigene Welten

AHRKREIS. Wenn Sie Erika Kroells Buch in die Hand nehmen, ist der Abend gelaufen. Zumindest für eventuelle Gesprächspartner oder all jene Dinge, die noch dringend zu erledigen gewesen wären. Denn "Nebelkind - oder: Das Tarot des Todes" ist ein mystischer Krimi, der den Leser nach wenigen Seiten nicht mehr los lässt....                                      (Camilla Busa)

General-Anzeiger Bonn, 8.10.2002

Die Wahrsagerin entwirrt den mystischen Knoten

Kreis Ahrweiler. Am Anfang stand lediglich der Name Ruth.... Und die Frage: Wie heißt dein totes Kind?... Wer den ersten Roman der Autorin gelesen hat, den wundert es nicht, dass es auch in dem neuen spannend und etwas unheimlich zugeht, kriminalistisch und ganz schön mystisch....Schon lange kein Geheimtip mehr...                                        (Werner Meyer)

Rhein-Ahr-Rundschau, 9.10.2002

Alpträume, Visionen und mysteriöse Todesfälle

Kreis Ahrweiler. ....Träume, Visionen, mysteriöse Gestalten, Tarotkarten, Morde: In ihrem neuen Roman... greift Kroell tief in die Trickkiste des Mystischen und verknüpft dies mit einer Kriminalgeschichte.... Illustriert wurde "Nebelkind" sinnigerweise mit Tarotkarten. 14 der wichtigsten Figuren sind zu finden, deren Bedeutung stets in Beziehung mit dem nächsten Kapitel steht...                                       (gon)

 
Buchbesprechung in der Kaukasischen Post, Georgien
 
Gotik in der Moderne
 
Über einen Roman von Erika Kroell
 
    «Nebelkind oder: Das Tarot des Todes», ein Roman der deutschen 
Schriftstellerin Erika Kroell lässt sich mit großem Interesse lesen. Er 
zeigt uns auf bemerkenswerte Weise, wie das alltägliche Leben im 
gegenwärtigen Deutschland aussieht.
    Der Leser trifft auf die für die heutige Zeit charakteristische, 
ihm gut bekannte Lebenswelt - Redaktionsarbeit, Computerzeitalter, 
Pressekonferenzen und Interviews, von Fernsehserien und Talkshows 
hingerissene schon betagte Menschen und vieles andere.
    Mit seiner geheimnisumwitterten Handlung und seiner geradezu 
gotischen Atmosphäre erinnert uns der Roman gleichzeitig aber mehr an die 
Literaturform des 18. und des 19. Jahrhunderts. Er spielt auch mit dem 
Gedanken, dass der Glaube an mystische und übernatürliche Erscheinungen 
und das Interesse an denselben Menschen aller Epochen und Kulturen nicht 
fremd gewesen ist. Dem Leser wird vor Augen geführt, dass seit uralten 
Zeiten der Mensch angesichts solcher Erscheinungen gewöhnlich fast 
vollständig hilflos war und nur dank äußerster Anspannung aller seiner 
geistigen und physischen Kräfte er diese schwierige Lage meistern konnte. 
Auch unser hochtechnisiertes Zeitalter gewährt in dieser Beziehung keine 
Ausnahme.
    Anfang des 20. Jahrhunderts begann die europäisch-amerikanische 
Literatur allmählich zu den traditionellen literarischen Werten 
zurückzukehren. Man kann auch diesen Roman als eine Fortsetzung dieses heilsamen 
literarischen Prozesses betrachten. Er bietet alles, wodurch sich ein 
traditionelles literarisches Werk auszeichnet - als da sind die Fabel, 
das Thema (sehr spannungsreich und mitreißend, wie sich der Leser selbst 
überzeugen kann), die moralische Quintessenz usf. Die Autorin hat ein 
Werk geschaffen, das geeignet ist, von der ersten bis zur letzten Seite 
zu fesseln.
    Der georgische Leser, der die deutsche Sprache beherrscht, wird 
geneigt sein, sich auch mit anderen Werken von Frau Kroell mit Interesse 
bekannt zu machen. Den Lesern, die die deutsche Sprache nicht 
beherrschen, können wir nur wünschen, dass dieses Werk (und auch andere deutsche 
Gegenwartsliteratur) ins Georgische übersetzt wird. Es wäre 
wünschenswert, wenn sich ein an der Veröffentlichung moderner europäischer 
Literatur interessierter Verlag fände, der die Finanzierung der Übersetzung 
dieses unbestreitbar interessanten Romans übernehmen würde.
									Georg Meladse